Am Dienstag Nachmittag zog eine teils massive Gewitterfront über das gesamte Murtal. Mit Windböen über 70km/h und bis zu 65 Liter Niederschlag waren Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren der Bezirke Murau und Murtal vorprogrammiert.
Entwurzelte Bäume, Brände durch Blitzschläge, vollgelaufene Keller und kleinere Überflutungen waren nur einige Angaben der Notrufe.
Die Freiwillige Feuerwehr Hetzendorf mit dem Einsatzstichwort „Baum über Straße“ in das Ortsgebiet alarmiert. Ein umgestürzter Baum blockierte die Fahrbahn. Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand darin, den Baum zu entfernen und die Verkehrswege wieder freizumachen.
Die Feuerwehren Judenburg und Rothenthurm wurden zu einem Waldbrand in Feeberg vermutlich ausgelöst durch einen Blitzschlag gerufen. Durch das rechtzeitigen Erkennen und den raschen Einsatz konnte eine Ausbreitung verhindert werden.
Die Feuerwehren Knittelfeld, Spielberg, Sachendorf, der Betriebsfeuerwehr ÖBB Knittelfeld sowie Bischoffeld rückten aus, um in den betroffenen Gemeinden zu helfen. Besonders stark betroffen war die Gemeinde Gaal wo bereits auch Sandsäcke vorbereitet wurden, um bei Bedarf Häuser und andere Objekte schnell schützen zu können.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B146 erlitt ein 50-jähriger Pkw-Lenker Montagabend Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann war zuvor aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Anhänger eines Lkw geprallt. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv.
Gegen 23:40 Uhr war ein 23-jähriger Lkw-Lenker mit einem Sattelzug samt Anhänger auf der B146 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Zur selben Zeit lenkte der 50-Jährige aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw in die Gegenrichtung. Im Gemeindegebiet von Ardning geriet der Pkw-Lenker plötzlich auf die Gegenfahrbahn und touchierte in der Folge den Anhänger des entgegenkommenden Lastwagens.
Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 50-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort lieferte das Rote Kreuz den Mann in das LKH Rottenmann ein. Der 23-jährige Lkw-Lenker überstand den Unfall unverletzt.
Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Bei dem im Krankenhaus behandelten Pkw-Lenker wurde ebenfalls ein Alkomattest durchgeführt. Dieser ergab eine leichte Alkoholisierung. Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die B146 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis 01:00 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Unglaubliche 45 Jahre gibt es sie nun schon, die Internationale Musikwoche Großlobming – seit 2007 auch St. Marein und 2026 Knittelfeld. Vom unvergesslichen Prof. Albert Kocsis und Prof. Mag. Lore Schrettner mit Liebe und Enthusiasmus ins Leben gerufen sind diese Jahre geprägt von Beständigkeit, Idealismus, Musizierfreunde, hohem künstlerischen Niveau und unvergleichlicher Atmosphäre.
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Die hochkarätigen Konzerte finden im Hof des „G´Schlössl´s Murtal“ sowie in den geschichtlich und kulturell bedeutenden und akustisch hervorragenden Pfarrkirchen von Großlobming und St. Marein sowie im Kulturhaus Knittelfeld statt.
Die Unterbringung der Künstler erfolgt in den Beherbergungsbetrieben des Lobmingtales. Geprobt wird in der VS Großlobming.
Dank für diese Möglichkeiten gebührt den Bürgermeistern von Großlobming, St. Marein- Feistritz und Knittelfeld, dem Ehepaar Pußwald, den MitarbeiterInnen der Gemeinden Großlobming, St. Marein-Feistritz und dem Team des Kulturhauses Knittelfeld, den Pfarren von St. Marein und Großlobming, dem „G´Schlössl Murtal“-Team und allen treuen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern und Sponsoren.
Die vier sorgfältig ausgewählten Konzerte garantieren auch in diesem Jahr für unvergessliche Konzerterlebnisse und musikalische Höhepunkte.
Auskünfte:
Prof. Mag. Lore Schrettner, Tel. 0664 30 21 553, www.louis-spohr-sinfonietta.at und Gemeinde Großlobming, Tel. 03512 82923, www.lobmingtal.at
Konzertkarten gibt es nur an den Abendkassen
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Kartenpreise pro Konzert: € 25,-
Schüler € 15,-
Für die Sommerserenade werden Reservierungssesselaufkleber an der Abendkassa ausgegeben. Somit kann man vor dem Konzert das herrliche Ambiente rund um das G´Schlössl Murtal genießen.
In der Nacht auf Montag hatte eine Wanderin auf der Voisthalerhütte am Hochschwab einen medizinischen Notfall. Aufgrund des starken Windes war eine Rettung per Hubschrauber nicht möglich. Die Bergrettung trug die Frau ins Tal.
14 Personen der Bergrettungen Thörl, Kapfenberg und Turnau mussten in der Nacht auf Montag auf den Hochschwab aufsteigen. Gegen 1.10 Uhr hatte eine Frau, die auf der Voisthalerhütte nächtigen wollte, einen medizinischen Notfall erlitten, woraufhin die Einsatzkräfte alarmiert wurden. Aufgrund der starken Windverhältnisse war eine Rettung per Hubschrauber jedoch nicht möglich.
Die Bergretter, unter ihnen befand sich auch ein Bergrettungsarzt, stiegen also mit Sanitäts- und Rettungsmaterial ausgerüstet zur Hütte auf. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau von den Einsatzkräften in einer Gebirgstrage bis zur Talstation der Materialseilbahn transportiert. Gegen 6.30 Uhr konnte sie schließlich an einer Forststraße an das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Montagfrüh kam es zu einem Wohnungsbrand mit Todesfolge. Dabei kam eine Person ums Leben. Das LKA ermittelt.
Gegen 4:30 Uhr in der Früh wurden zahlreiche Einsatzkräfte wegen eines Wohnungsbrandes in Kalwang alarmiert. Ein Passant entdeckte das Feuer im ersten Stock des Wohnhauses beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund und wählte den Notruf. Knapp 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mautern, Donawitz und Kalwang sowie fünf Fahrzeuge des Roten Kreuzes standen daraufhin gemeinsam mit der Polizei im Einsatz. Bereits um 4:40 Uhr konnten die eingesetzten Feuerwehren „Brand aus“ melden.
Brandleiche entdeckt
In der betroffenen Wohnung stellten Polizisten in der Folge eine augenscheinliche Brandleiche auf dem verbrannten Sofa fest. Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod der Person feststellen. Beim Verstorbenen dürfte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 54-jährigen Bewohner der Wohnung handeln. Er hat alleine in der Wohnung gelebt. Weitere Ermittlungen zur Bestätigung seiner Identität sind im Gange. Brandermittler des LKA Steiermark haben die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Auch Tatortbeamte standen vor Ort für den Zweck der Spurensicherung im Einsatz. Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte offenes Feuer den Brand in der Wohnung ausgelöst haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten bislang nicht erhoben werden.
Die Landespolizeidirektion Steiermark zeichnete Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres aus. Mit der Auszeichnung würdigt die Polizei ihre langjährigen Verdienste um die Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der steirischen Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Anerkennungsmedaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Führungskräfte der Polizei. „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im tagtäglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Menschen in der Steiermark, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement tagtäglich für Menschen in Ausnahmesituationen da sind. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und größter Respekt“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Edwin Benko: Wegbereiter der Krisenintervention
Als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark prägt Edwin Benko seit vielen Jahren die psychosoziale Akuthilfe im Land entscheidend mit. Mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und besonderem Einfühlungsvermögen entwickelte er gemeinsam mit seinem Team Strukturen und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter und begleitete zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Aus- und Fortbildung der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark ein, die er über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Cornelia Forstner: Koordination mit Kompetenz und Menschlichkeit
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. In dieser Funktion verantwortet sie die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichem Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzorganisationen und trägt wesentlich dazu bei, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch professionelle psychosoziale Unterstützung erhalten. Insbesondere die vertrauensvolle Kooperation zwischen Kriseninterventionsteam und Polizei wurde durch ihr Wirken nachhaltig gestärkt.
KIT: Unverzichtbare Hilfe in Ausnahmesituationen
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark unterstützt Menschen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten oder anderen außergewöhnlich belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und stehen Betroffenen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite. Darüber hinaus engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Gerade bei belastenden Einsatzlagen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein unverzichtbarer Bestandteil einer professionellen Einsatzbewältigung.
Montagfrüh wurde die FF Kapfenberg-Stadt kurz vor 2 Uhr zu einer Fahrzeugbergung im Bereich Schinitz alarmiert wo ein PKW mitten in der Mürz vorgefunden wurde. Die Insassen konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
Ein 16-jähriger L17-Lenker war bei einer nächtlichen Spritztour alleine mit einem BMW in Kapfenberg am Radweg unterwegs. Als er umdrehen wollte, kam er vom Weg ab und rutschte in die Mürz. Das Fahrzeug blieb an einem Felsen im Fluss hängen.
Für die Bergung des PKW begaben sich mehrere Taucher ins Wasser, um das Fahrzeug am Kran zu befestigen und eine Ölsperre beim KW Diemlach in Stellung zu bringen.
Der PKW wurde durch ein Kranfahrzeug aus der Mürz geborgen.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Kapfenberg, Wasserdienst Bruck/Kapfenberg, sowie die FF Kindberg als Ölwehrstützpunkt mit rund 30 Mann.
Samstagabend geriet ein 60-jähriger Wanderer in eine alpine Notlage und musste vom Polizeihubschrauber gerettet werden.
Gegen 20:00 Uhr verständigte eine slowakische Staatsangehörige die Einsatzkräfte, nachdem ihr 60-jähriger Wanderpartner, ebenfalls slowakischer Staatsangehöriger, nicht wie vereinbart zum Treffpunkt zurückgekehrt war.
Den Einsatzkräften gelang es in der Folge, den verstiegenen Wanderer telefonisch zu erreichen. Dabei konnte dieser seinen Standort im Bereich des Großen Gnasen (2.461 m) bekannt geben. Aufgrund des exponierten Geländes wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Bergung angefordert.
Der 60-Jährige konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt geborgen und sicher ins Tal geflogen werden.
Samstagmittag kam es im Freibad Kapfenberg zu einem Badeunfall. Ein 71-jähriger Mann musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden wo dieser später verstarb.
Gegen 12:05 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund eines Badeunfalls zu einem Freibad alarmiert. Beim Eintreffen der Polizeistreifen wurde der 71-Jährige bereits von anwesenden Badegästen reanimiert. Die Polizeikräfte unterstützten die Reanimationsmaßnahmen und führten diese in der Folge gemeinsam mit den Rettungskräften des Roten Kreuzes fort.
Nach der weiteren notärztlichen Versorgung konnte der Mann mit instabilem Kreislauf, jedoch wieder vorhandenem Spontankreislauf, in das LKH Bruck an der Mur eingeliefert werden. Wie am Sonntag bekannt wurde, ist der 71-Jährige im Krankenhaus verstorben.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand trieb der Mann laut Zeugenaussagen zumindest eine Minute reglos im Wasser, bevor Badegäste ihn an den Beckenrand brachten und mit der Reanimation begannen.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Badeunfalls sind noch im Gange.
Freitagvormittag geriet ein 50-jähriger Alpinist bei einer Bergtour im Hochschwabgebiet in eine alpine Notlage. Er blieb unverletzt.
Der Mann war allein im Bereich des Festlbeilsteins unterwegs und stieg über den Ostgrat auf. Nach dem Durchsteigen von teilweise felsigem Klettergelände beabsichtigte er, sich über die rund 100 Meter hohe, steile Südwand abzuseilen.
Beim Abziehen seines Kletterseils nach mehreren Abseilvorgängen verhakte sich dieses aufgrund des ungünstigen Seilverlaufs in der Felswand. Der Alpinist konnte das Seil nicht mehr lösen und setzte daraufhin gegen 11:45 Uhr einen Notruf ab.
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers führte die Rettung mittels Taubergung durch. Der 50-Jährige wurde unverletzt aus der Felswand gerettet und ins Tal geflogen.
Produktrückruf auf Grund von Salmonellen in SPAR Naturpur by NENI Bio-Hummus natur 125g, Ablaufdatum: 07.07.2026
Beim „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 wurde eine Verunreinigung von Salmonellen der Rohware Tahina festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR den „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 zurück. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen SPAR Natur*pur-Produkte beziehungsweise Hummus-Erzeugnisse anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
Produktwarnung für den Benning Spannungsmesser Type MM 12
Betroffene Chargennummern:
Aufgrund eines Fehlers im automatischen Gleichspannungsbereichswähler zeigt das Multimeter-Display eine zu niedrige Spannung an. Der Benutzer kann eine Niederspannung annehmen und Hochspannungsteile berühren, die zu einem elektrischen Schlag führen.
Bei einer Schießausbildung des Österreichischen Bundesheeres auf einem Schießplatz kam es Mittwochvormittag zu einem Unfall. Ein 23-jähriger Soldat erlitt bei der Explosion einer Granate schwere Verletzungen an den Händen.
Gegen 11:45 Uhr war eine Gruppe von Berufssoldaten im Rahmen ihrer Ausbildung am Schießplatz. Ein 23-jähriger Soldat aus Klagenfurt war dabei als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingeteilt und mit dem Nachladen der scharfen Granaten betraut. Der 23-Jährige dürfte die erste Granate in das Rohr eingeführt und bereits im Begriff gewesen sein, die zweite nachzuladen, noch bevor der erste Schuss tatsächlich ausgelöst worden war. Aufgrund dieses verfrühten Nachladens setzte die erste Granate im Rohr um, wodurch es in der Folge zur folgenschweren Detonation gekommen sein dürfte.
Verletzungen im Gesicht und an den Händen
Der junge Mann erlitt durch die Explosion leichte Verletzungen im Gesicht sowie schwere Verletzungen an den Händen. Anwesende Sanitäter des Bundesheeres übernahmen die sofortige Erstversorgung und lieferten den Schwerverletzten in das LKH Judenburg ein.
Die polizeilichen Erhebungen vor Ort, die Befragung von Augenzeugen sowie die ersten Angaben des Verletzten ergaben keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Seitens des Österreichischen Bundesheeres wurde eine interne Unfallkommission eingerichtet, um den exakten Unfallhergang lückenlos zu rekonstruieren.
Polizisten nahmen eine 43-jährige Pflegerin fest. Sie steht im Verdacht, über Jahre hinweg pflegebedürftige Menschen in Österreich sowie im deutschsprachigen Ausland teils skrupellos bestohlen zu haben. Die Frau befindet sich mittlerweile in Haft.
Nach einem Diebstahl in Eisenerz (Bezirk Leoben) im Mai dieses Jahres wurde die steirische Polizei auf die 43-jährige Tatverdächtige aufmerksam. Die Rumänin war über eine Vermittlungsagentur als 24-Stunden-Pflegerin für einen pflegebedürftigen 75-Jährigen eingesetzt worden. Entgegen der vereinbarten Betreuungsdauer von 28 Tagen hielt sie sich jedoch nur wenige Tage in der Wohnung des Pensionisten auf. In der Nacht auf den 17. Mai 2026 verließ die Frau plötzlich und nach nur vier Tagen die Wohnung. Wie sich später herausstellte, hatte sie zuvor mehrere hundert Euro Bargeld sowie Goldschmuck gestohlen. Zudem löschte sie unbemerkt ein auf dem Mobiltelefon des Pensionisten gespeichertes Foto von sich.
Diebstahlsserie aufgedeckt
Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark ergaben, dass die 43-Jährige zumindest seit 2019 als 24-Stunden-Pflegerin bei verschiedenen Familien in Österreich tätig gewesen sein dürfte. Dabei soll sie gegenüber mehreren Vermittlungsagenturen die Identität einer annähernd gleichaltrigen, bereits verstorbenen Rumänin verwendet haben. Wie die Ermittlungen weiters ergaben, dürfte die ausgezeichnet Deutsch sprechende Frau zwischen Mitte 2022 und ihrer Rückkehr nach Eisenerz auch in Deutschland und der Schweiz Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände aus den Wohnungen und Häusern ihrer pflegebedürftigen Klienten gestohlen haben.
Skrupellose Vorgehensweise
Wie rücksichtslos die 43-Jährige vorgegangen sein dürfte, zeigt ein besonders gravierender Fall. Um nach einem nächtlichen Diebstahl ungestört flüchten zu können, soll sie die Stromversorgung des Notrufsystems eines bettlägerigen Pflegebedürftigen durchtrennt haben. Insgesamt werden der 43-Jährigen in Österreich bislang zumindest acht derartige Diebstähle zur Last gelegt. Obwohl Ermittler von einer durchaus höheren Dunkelziffer ausgehen und einige Diebstähle wohl unbemerkt geblieben sein dürften, beläuft sich der durch die bislang bekannten Straftaten entstandene Schaden auf rund 70.000 Euro.
Festnahme in Ungarn
Nach dem zuletzt bekannt gewordenen Diebstahl in Eisenerz erwirkten Ermittler des LKA Steiermark einen Europäischen Haftbefehl. Ungarische Behörden nahmen die 43-Jährige schließlich im Zuge einer Reisebewegung fest. Nach ihrer Auslieferung nach Österreich verweigerte die Tatverdächtige bislang gegenüber der Polizei die Aussage zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurde die Frau in die Justizanstalt Linz eingeliefert und befindet sich dort in Haft. Sie wird wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Diebstahls angezeigt.
Mittwochfrüh gegen 06:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern und St. Johann am Tauern zu einem Brandeinsatz in einem Fernwärmekraftwerk in der Dorfstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Maschinenraum sowie das Hackschnitzellager in Brand. Umgehend wurden die Feuerwehren Möderbrugg und Trieben zur Unterstützung nachalarmiert. Mehrere Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen sowie schließlich vollständig löschen.
Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich auf verbliebene Glutnester, um ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehren Hohentauern, St. Johann am Tauern, Möderbrugg und Trieben mit 26 Einsatzkräften. Weiters waren das Rote Kreuz sowie die Polizei vor Ort.
Am Mittwochnachmittag wurden die FF Baierdorf, Weißkirchen, Zeltweg, Judenburg sowie der Atemschutzstützpunkt der FF Stahl Judenburg zu einem Brand in einem Abfalllager alarmiert.
Schon von weitem sah man gegen 14:15 Uhr dicke Rauchschwaden in Fisching aufsteigen. Bei Ankunft der eingesetzten Feuerwehren stand das Lager bereits in Vollbrand. Erste Löschangriffe mit schwerem Atemschutz erfolgten im Bereich des Brandherds unter gleichzeitigem Aufbau eines Brandschutzes für die angrenzenden Hallen. Zusätzlich wurden noch die Wehren Zeltweg und Judenburg sowie der Atemschutzstützpunkt Stahl Judenburg nachalarmiert. Durch das rasche Eingreifen konnte der Brand eingedämmt und ein Ausbreiten auf weitere Lagerteile verhindert werden. Mit schwerem Gerät wurde im Anschluss das Brandgut zum Nachlöschen aus der Halle geräumt.
Insgesamt standen fünf Wehren mit 12 Fahrzeugen und 54 Mann sowie das Rote Kreuz und die Polizei im Einsatz.
Dienstagnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Gegen 15:55 Uhr ereignete sich auf der L111 ein Verkehrsunfall, an dem drei Pkw beteiligt waren. Ersten Erhebungen zufolge war eine 52-jährige Pkw-Lenkerin auf der L111 in Fahrtrichtung Nordwesten unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache dürfte sie in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dabei touchierte sie zunächst den entgegenkommenden Pkw einer 41-jährigen Salzburgerin. Durch den Anprall wurde deren Fahrzeug um etwa 90 Grad gedreht und kam mittig auf der Fahrbahn zum Stillstand. Im Fahrzeug der 41-Jährigen befanden sich vier weitere Personen.
In weiterer Folge kollidierte die 52-Jährige frontal mit einem nachfolgenden Pkw, der von einem 52-Jährigen aus Graz gelenkt wurde. In dessen Fahrzeug befanden sich drei weitere Personen.
Bei dem Verkehrsunfall wurden sämtliche Unfallbeteiligten verletzt, zum Teil mittelschwer. Eine 48-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung, die sich im Fahrzeug des 52-Jährigen befand, erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C17 ins UKH-Graz geflogen. Die weiteren Verletzten wurden vom Österreichischen Roten Kreuz in das UKH-Graz sowie in das LKH Leoben, gebracht.
Die L111 war für die Dauer der Rettungs-, Berge- und Aufräumarbeiten bis etwa 17:25 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Im Einsatz standen mehrere Streifen der Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren Tragöß und St. Katharein mit insgesamt 30 Einsatzkräften, das Österreichische Rote Kreuz mit 17 Einsatzkräften einschließlich Notarzt sowie der Rettungshubschrauber C17.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Ein 31-Jähriger steht im Verdacht, Mobiltelefone, Laptops und Goldbestandteile im Gesamtwert von mehr als 240.000 Euro von seinem Arbeitgeber gestohlen zu haben. Polizisten forschten den Mann aus. Er befindet sich in Haft.
Bereits im März dieses Jahres erstattete ein in der Elektronikbranche tätiges Industrieunternehmen Anzeige bei der Polizei, nachdem ein vorerst unbekannter Täter insgesamt sieben Mobiltelefone des Unternehmens gestohlen hatte. Als eines dieser Geräte wenige Wochen später in einem Handyshop in Kapfenberg auftauchte, stießen Ermittler der Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße in Leoben auf eine 24-jährige Frau aus dem Bezirk Leoben. Sie hatte das gestohlene Mobiltelefon offenbar an den Betreiber des Handyshops verkauft. Zum Vorfall befragt zeigte sie sich jedoch nicht geständig und gab an, ihr Ausweis sei von einer anderen Person missbräuchlich verwendet worden.
Haupttatverdächtiger ausgeforscht
Weitere Ermittlungen führten die Polizisten schließlich auf die Spur eines 31-Jährigen aus dem Bezirk Leoben. Der unter anderem wegen Eigentumsdelikten amtsbekannte Mann war mit der 24-Jährigen liiert und zum Tatzeitpunkt bei der bestohlenen Firma beschäftigt. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 31-Jährige im Zuge seiner Arbeit Zugriff auf diverse Waren und Materialien des Betriebs. Dabei geriet er in Verdacht, neben den genannten Mobiltelefonen auch Firmenlaptops sowie größere Mengen an Goldbestandteilen gestohlen zu haben. Diese waren für einen Recyclingprozess bestimmt. Der betroffenen Firma entstand dadurch ein Gesamtschaden von mehr als 240.000 Euro.
Mann in U-Haft
Polizisten nahmen den 31-Jährigen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben fest. Er zeigte sich zu den erhobenen Tatvorwürfen teilweise geständig. Aktuell befindet er sich in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft. Seine 24-jährige Freundin wird wegen des Verdachts der Hehlerei und einer möglichen Beitragstäterschaft auf freiem Fuß angezeigt.
Am Dienstag wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz zu einem Verkehrsunfall mit einer vermutlich eingeklemmten Person auf die L518 im Bereich der Autobahnabfahrt Knittelfeld Ost alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren an der Einsatzstelle waren bereits alle beteiligten Personen aus dem Fahrzeug befreit. Eine verletzte Person wurde vom Roten Kreuz versorgt und anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf das Absichern der Unfallstelle, den Aufbau eines doppelten Brandschutzes sowie die Reinigung der Fahrbahn. Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens für den Verkehr freigemacht.
Ein medizinischer Notfall dürfte Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall geführt haben. Dabei verstarb ein 64-Jähriger.
Der 64-Jährige aus dem Bezirk Spittal an der Drau (K) lenkte gegen 14:30 Uhr seinen Pkw auf der B95 von Ebene Reichenau kommend in Fahrtrichtung Predlitz. Im Bereich der Passhöhe Turracherhöhe dürfte der Mann höchstwahrscheinlich einen epileptischen Anfall erlitten haben. Im Zuge dessen dürfte der führungslose Pkw beschleunigt und ein abgestelltes Fahrzeug beschädigt haben. Weiters wurden einige Fußgänger auf den Gehsteigen durch den Pkw gefährdet.
Nach der Landesgrenze zur Steiermark kam das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und stürzte in den Turrachersee. Das Fahrzeug überschlug sich im Wasser und versank nach rund 100 Meter im Wasser. Ersthelfer setzten sofort einen Notruf ab und sprangen ins Wasser, um den Verunfallten zu retten. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte (ua. Taucher aus Kärnten) ein, die das Fahrzeug und den Lenker bergen konnten.
Der Notarzt des Rettungshubschraubers sowie weitere Einsatzkräfte begannen mit den Wiederbelebungsversuchen, welche aber erfolglos verliefen.
Da vorerst unklar war, ob sich der 64-Jährige alleine in seinem Fahrzeug befunden hatte, suchten insgesamt zwölf Taucher den See ab. Aufgrund der durchgeführten Befragungen und aufgrund der Tatsache, dass die Taucher niemand finden konnten, ist davon auszugehen, dass sich der 64-Jährige alleine im Fahrzeug befunden hatte. Die Angehörigen wurden vom Ableben informiert, ein Kärntner KIT-Team stand im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab die Leiche nach der Untersuchung durch einen Arzt zur Beerdigung frei.
Bei einem Verkehrsunfall Sonntagvormittag wurde eine 82-Jährige unbestimmten Grades verletzt. Die Frau wurde in das LKH Judenburg eingeliefert und dort stationär aufgenommen.
Ein 88-Jähriger aus dem Bezirk Murtal lenkte gegen 10:30 Uhr seinen Pkw vom Hauptplatz in Judenburg kommend auf der Burggasse in Richtung Grünhübl. Auf Höhe Burggasse 12 wollte die 82-Jährige mit ihrem Rollator die Fahrbahn auf einem Schutzweg überqueren. Dabei dürfte der Pkw-Lenker die Frau übersehen haben und erfasste sie mit seinem Fahrzeug, die 82-Jährige wurde zu Boden geschleudert. Passanten leisteten Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang, der Pkw-Lenker blieb unverletzt.
Samstagabend geriet eine Thujenhecke auf einem Privatgrundstück in Brand. Eine Frau wurde durch Rauch verletzt.
Gegen 19:36 Uhr dürfte eine weggeworfene Zigarette eine Hecke entzündet haben. Anwesende Personen bekämpften den Brand unverzüglich mit einem Gartenschlauch und mehreren Feuerlöschern. Dadurch konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden.
Die Freiwillige Feuerwehr stand dennoch mit fünf Fahrzeugen und rund 20 Einsatzkräften im Einsatz und führte Nachlöscharbeiten durch. Gegen 20:15 Uhr konnte endgültig Brand-aus gegeben werden.
Eine 44-jährige Frau erlitt durch die Rauchentwicklung Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurde vom Rettungsdienst in das LKH Leoben eingeliefert.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Samstagvormittag kam ein Pkw-Lenker auf der B146 von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Gegen 09:30 Uhr war ein 58-jähriger Pkw-Lenker auf der B146 von Admont in Richtung Hieflau unterwegs. Wenige Meter vor einem Bahnübergang kam er aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw touchierte einen Leitpflock, fuhr über eine Leitschiene und geriet in die Böschung.
In weiterer Folge prallte das Fahrzeug gegen einen Baum, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker konnte sich mit Unterstützung von Ersthelfern selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch Einsatzkräfte medizinisch versorgt. Eine weitere Behandlung im Krankenhaus lehnte er ab.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,34 Promille.
Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.
Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend mithilfe eines Krans von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehr Weng sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.
Freitagmittag kam es zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein Mann Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.
Gegen 12:21 Uhr dürfte ein aus dem Bezirk Murtal bei Montagearbeiten von einer Leiter gestürzt sein. Ersten Erhebungen zufolge montierte der Mann gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Wandelemente, die mittels Kran in Position gebracht wurden.
Eigenen Angaben zufolge wollte der 67-Jährige einen Anschlaghaken entfernen, der sich nicht unmittelbar über der Leiter befand. Als sich der Mann zu dem Anschlaghaken beugte, dürfte sich die Leiter verdreht haben. In weiterer Folge stürzte der 67-Jährige aus einer Höhe von etwa vier Metern ab. Sein Schwiegersohn nahm einen Schrei wahr, fand den Verletzten am Boden liegend vor und verständigte die Einsatzkräfte. Mehrere Arbeiter sowie der Schwiegersohn leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.
Der 67-Jährige, der eigenen Angaben zufolge keinen Schutzhelm getragen hat, wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH Judenburg gebracht
Donnerstagfrüh ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 21-jähriger Forstfacharbeiter Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.
Gegen 06:55 Uhr ereignete sich im Bereich des sogenannten „Wirtsgupf“ ein Forstunfall. Ein 21-jähriger Forstfacharbeiter aus dem Bezirk Liezen wurde von einem etwa 60 Zentimeter langen Teilstück eines Fichtenwipfels getroffen. Das Holzstück war infolge der Zugkraft einer Seilwinde abgerissen und hochgeschnellt. Ein Arbeitskollege setzte umgehend die Rettungskette in Gang und führte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Erstversorgung des Verletzten durch.
Der 21-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes. Er wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 14 mittels Tau geborgen und anschließend in das LKH Graz geflogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Neben Kräften der Polizei und der Alpinpolizei standen die Bergrettung Hohentauern sowie die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern im Einsatz.
Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit ist der Neubau der Mautstelle Bosruck auf der A 9 Pyhrnautobahn abgeschlossen. Sowohl die so genannte Mautspange als auch das neue Mautgebäude konnten plangemäß in Betrieb genommen werden.
Die Mautstelle Bosruck ist damit nach der beim Gleinalmtunnel und jener in St. Jakob in Tirol beim Arlbergtunnel die dritte „Mautstelle der Zukunft“ der ASFINAG. In den kommenden Jahren werden auch die weiteren Mautstellen (Karawanken, Tauern und Schönberg auf der A 13 Brennerautobahn) in einem einheitlichen Design und mit Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien neu errichtet.
Seit 1983 ist die Mautstelle beim Bosrucktunnel die Anlaufstelle für täglich bis zu 40.000 Fahrzeuge. Nach so vielen Jahren waren Technik und Infrastruktur veraltet und mussten erneuert werden. Seit September 2024 wurde die Mautstelle von Grund auf neu errichtet und ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der ASFINAG auch zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltiges Bauen. Der wesentlichste Baustoff ist Holz, Photovoltaik versorgt den Standort mit grünem Strom, geheizt wird der gesamte Standort künftig über ein Biomasse-Kraftwerk.
Basis für das neue Design war ein Architektenwettbewerb für alle Mautstellen in Österreich. Klarerweise wurde nicht nur auf die Optik Wert gelegt: Die Mautstelle Bosruck bietet den Mitarbeitenden ab sofort ein modernes, angenehmes Arbeitsumfeld, die technischen Anlagen sind auf den neuesten Stand und für die Kundinnen und Kunden bringt der Neubau ein deutlich besseres Service.
Wichtig: Unter anderem konnten mehr und breitere Fahrspuren (und zwar von 3,20 auf nunmehr 3,50 Meter) errichtet werden.
Nachhaltig, klimaneutral und moderne Arbeitsplätze
Ziel dieser Investition war es, Mautstellen und Arbeitsplätze entsprechend der ASFINAG-Nachhaltigkeitsstrategie fit für die Zukunft zu machen. Die wesentlichen Neuerungen bei den beiden Mautstellen sind:
Mittwochnacht kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Frontalkollision zweier Pkw in der Grabnerhof Kurve bei Admont. Vier Personen wurden dabei schwer bzw. leicht verletzt.
Gegen 21:30 Uhr kam es auf der B117 zu einer Frontalkollision zweier Pkw. Die beiden Pkw-Lenker im Alter von 17 und 43 Jahren erlitten dabei schwere Verletzungen und wurden in die Krankenhäuser Kalwang und Graz gebracht. Zwei Pkw-Insassinnen im Alter von 16 und 18 Jahren erlitten leichte Verletzungen und wurden ins LKH Rottenmann gebracht.
Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Die Beteiligten konnten aufgrund ihrer Verletzung bislang noch nicht befragt werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Hall, Admont und Weng befreiten die eingeklemmten Personen mit hydraulischem Rettungsgerät, insbesondere Schere und Spreizer. Zeitgleich erfolgte die medizinische Erstversorgung der Verletzten durch die Rettungsabteilung Admont sowie das Rote Kreuz direkt an der Unfallstelle. Die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ermöglichte eine rasche Versorgung der Unfallopfer unter schwierigen Bedingungen.
Für die Dauer der Rettungs-, Berge- und Aufräumarbeiten musste die B117 vollständig für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die beschädigten Fahrzeuge geborgen, die Fahrbahn gereinigt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Eine 50-jährige Pkw-Lenkerin kam Dienstagvormittag auf der B320 von der Fahrbahn ab. Ihr Fahrzeug überschlug sich im Straßengraben. Die Frau erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 11:00 Uhr fuhr die 50-Jährige mit ihrem Pkw auf der B 320 aus Richtung Schladming kommend in Fahrtrichtung Liezen. Laut Zeugenaussagen geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte in den dortigen Graben, überschlug sich und kam schließlich auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand. Die 50-Jährige war alleine im Schulbus unterwegs
Ersthelfer reagierten sofort und befreiten die Frau, die sich alleine im Fahrzeug befunden hatte, aus dem Wrack. Nach der medizinischen Erstversorgung durch das Rote Kreuz und das Team des alarmierten Rettungshubschraubers Christophorus 14 wurde die Schwerverletzte in das LKH Rottenmann geflogen.
Die B 320 war für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten im Bereich der Unfallstelle zwischen 11:00 Uhr und 12:10 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine Umleitung über die L734 wurde eingerichtet.
56 frisch ausgebildete dienstführende Polizistinnen und Polizisten feierten am Dienstag ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Im Rahmen eines Festaktes wurden die neuen Führungskräfte für ihren zukünftigen Dienst in der Steiermark geehrt.
Der feierliche Festakt fand in Weißkirchen unter der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt. Stellvertretend für den Innenminister wohnte der Leiter der Direktion Spezialeinheiten (DSE), Bernhard Treibenreif, den Feierlichkeiten bei. Seitens der Landespolizeidirektion Steiermark gratulierte Landespolizeidirektor Gerald Ortner den Absolventinnen und Absolventen persönlich zu diesem wichtigen Karrieremeilenstein.
Die 56 Polizistinnen und Polizisten haben in den vergangenen Monaten eine intensive und anspruchsvolle Ausbildung für die mittlere Führungsebene absolviert. Sie werden ab sofort als dienstführende Beamte in den verschiedenen Dienststellen der Steiermark Führungsaufgaben übernehmen und als wesentliche Stützen im täglichen Dienstbetrieb fungieren.
„Die Anforderungen an eine moderne polizeiliche Führungskraft sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung haben unsere neuen dienstführenden Kolleginnen und Kollegen das nötige Fundament erhalten, um Verantwortung zu übernehmen und unsere Dienststellen professionell in die Zukunft zu führen. Ihr Engagement stärkt die Sicherheitsarchitektur in der gesamten Steiermark maßgeblich.“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner im Rahmen der feierlichen Dekretübergabe.
Nach dem Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring ziehen die Behörde und die Einsatzorganisationen eine überaus positive Erstbilanz. Während die Abreise der Fans derzeit geordnet abläuft, blicken die Einsatzkräfte auf ein friedliches Großevent zurück.
Das Rennwochenende im steirischen Murtal lockte auch in diesem Jahr massenhaft Motorsportbegeisterte an und sorgte für einen enormen Besucheransturm. Trotz des dichten Reiseverkehrs kam es vor allem am entscheidenden Rennsonntag zu keinen nennenswerten Verzögerungen bei der Anreise. Ein präzise abgestimmtes Verkehrskonzept des Veranstalters, das in enger Kooperation mit der Behörde und der Polizei umgesetzt wurde, ermöglichte eine flexible und reibungslose Verkehrsleitung.
Prävention durch Kommunikation und Premiere für Fahrradpolizei
Im Umfeld der Rennstrecke und auf den gut ausgelasteten Campingplätzen setzte die Polizei primär auf Aufklärung und den direkten Kontakt mit den Fans. Erstmals kam in Spielberg auch die Fahrradpolizei zum Einsatz, um gezielt im Bereich der Zweiradfahrer für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Die Kriminalitätslage blieb angesichts der über 300.000 Besucherinnen und Besucher über alle Renntage hinweg auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Die Einsatzkräfte mussten lediglich vereinzelte Delikte wie Sachbeschädigungen, kleinere Diebstähle oder Körperverletzungen aufnehmen. Im Straßenverkehr wurden vereinzelte Unfälle registriert, zudem mussten einige Lenker wegen Alkoholisierung am Steuer ihren Führerschein abgeben.
Konsequentes Einschreiten gegen unerlaubte Drohnenflüge
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Sicherheitskonzepts lag auf der Durchsetzung des Flugverbots für private Drohnen. Mittels moderner Drohnenabwehrtechnik konnten die Einsatzkräfte insgesamt knapp 20 illegale Drohnenflüge detektieren. Gegen die jeweiligen Piloten wurde strikt vorgegangen, wobei vorläufige Sicherheitsleistungen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro eingehoben wurden.
Politik überzeugte sich von Sicherheitsarbeit
Um sich von der effizienten Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu überzeugen, besuchten der Staatssekretär Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom die Führungsstäbe. Sie sprachen den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie allen Einsatzorganisationen und Behördenvertretern ihren Dank für das professionelle Sicherheitsmanagement aus.
Auch die behördliche Einsatzleiterin Bezirkshauptfrau Nina Pölzl ist in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Einsatzverlauf. „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten macht jedes Jahr wieder den Erfolg aus. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen. Ihr Einsatz und ihr Engagement – heuer unter verschärften Hitzebedingungen - trägt dazu bei, dass wir uns im steirischen Murtal über eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt freuen dürfen.“
Ein 61-Jähriger kam vermutlich Samstagnachmittag mit seinem Mountain-Bike auf einem Forstweg im Bereich Lachtal zu Sturz und wurde tödlich verletzt. Der Verstorbene wurde erst heute gefunden.
Der 61-Jährige aus Linz brach am Samstag gegen 15:00 Uhr mit seinem Mountain-Bike zu einer Tour in den Bereich „Hoher Zinken“ auf. Vermutlich gegen 17:00 Uhr kam er auf einem Forstweg rund 400 Meter oberhalb der Kleinlachtalhütte aus unbekannten Gründen zu Sturz. Dabei prallte er mit dem Kopf auf dem harten Untergrund auf. Trotz des Tragens eines Sturzhelmes erlitt er tödliche Verletzungen.
Wanderer fanden den Verunfallten am Sonntag und verständigten die Einsatzkräfte. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht für Platz zwei vor Kimi Antonelli.
Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Red-Bull-Ring feiert der Mercedes-Pilot George Russell seinen zweiten Saisonsieg - den ersten seit dem Saisonauftakt in Australien - und schiebt sich in der Formel-1-WM 2026 wieder näher an Teamkollege Kimi Antonelli heran.
Der Italiener muss sich nach 71 Runden mit Rang drei begnügen. Zweiter wurde Max Verstappen (Red Bull), der im Schlusssprint nicht genügend Kohlen im Feuer hatte und trotz frischerer Reifen nicht mehr zu Russell aufschließen konnte.
Ferrari erlebte derweil ein äußerst enttäuschendes Rennen: Charles Leclerc fand in seinem SF-26 überhaupt keine Pace und wurde als Achter Schlechtester der vier Topteams, Lewis Hamilton kämpfte zu Beginn lange mit Verstappen, bevor Ferrari einen taktischen Fehler beging.
Die Scuderia hatte Hamilton während einer virtuellen Safety-Car-Phase deutlich früher als geplant zum zweiten Boxenstopp geholt, doch trotz weicher Reifen konnte er den Pacevorteil nicht nutzen und musste sich am Ende auch Oscar Piastri (McLaren) im Kampf um Rang vier geschlagen geben.
Weltmeister Lando Norris (McLaren) wurde hinter Isack Hadjar (Red Bull) enttäuschender Siebter, die letzten Punkte gingen an die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad.
Audi ging als Elfter (Gabriel Bortoleto) und Zwölfter (Nico Hülkenberg) erneut leer aus und wartet weiterhin seit dem Saisonauftakt auf den nächsten Punkt.
Am späten Samstagabend kam es auf der S36 in Fahrtrichtung Wien zu einem schweren Motorradunfall.
Um 22:36 Uhr wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Polizei alarmiert, nachdem ein Motorradfahrer zwischen den Ausfahrten Knittelfeld West und Knittelfeld Ost mit einer Leitschiene kollidierte und am Grünstreifen zum Liegen kam.
Nach der Erstversorgung vor Ort landete wenige Minuten später der Rettungshubschrauber Christophorus 17 an der Einsatzstelle.
Während der Rettungsarbeiten musste die S36 in Fahrtrichtung Wien für den gesamten Verkehr gesperrt werden, schildert Einsatzleiter Brandmeister Daniel Schmied von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.
Nach der Erstversorgung wurde der Lenker mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Für das Rennen werden bis zu 36 Grad erwartet, weshalb der Weltverband FIA eine Hitzewarnung ausgesprochen hat.
Mercedes-Pilot George Russell startet heute von der Pole-Position. Der Brite fing in den letzten Sekunden des Qualifyings seinen Ferrari-Konkurrenten Charles Leclerc noch ab. Auf den dritten Platz kam Lewis Hamilton im zweiten Ferrari. Russells Teamkollege Kimi Antonelli landete auf dem vierten Platz vor Max Verstappen, der in einer sehr schnellen Runde ins Kiesbett abflog. "Ich weiß noch nicht woran es lag" meinte Verstappen zerknirscht.
Die Hitze wird vor allem die Fans auf den nicht überdachten Tribünen am Red-Bull-Ring treffen. Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer Kopfbedeckung und stellen kostenlose Wasserspender sowie Sonnencreme zur Verfügung. Zudem sind Flaschen (kein Glas) bis maximal 1,5 Liter am Gelände erlaubt.
Die Startaufstellung der ersten zehn Fahrer:
G. Russell (Mercedes AMG Motorsport)1:06.1132
C. Leclerc (Ferrari)1:06.3493
L. Hamilton (Ferrari)1:06.4084
A. Antonelli (Mercedes AMG Motorsport)1:06.4145
M. Verstappen (Red Bull Racing)1:06.4756
L. Norris (McLaren)1:06.5027
O. Piastri (McLaren)1:06.5118
I. Hadjar (Red Bull Racing)1:06.6329
L. Lawson (RB)1:06.95510
A. Lindblad (RB)1:07.007
Samstagabend kollidierten auf der B320 zwei Pkw frontal miteinander. Vier Personen wurden dabei schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber standen im Einsatz.
Gegen 18:00 Uhr kam es auf der B320 bei Straßenkilometer 63,4 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkws. Nach bisherigen Ermittlungen geriet ein 28-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Gmünd aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 49-jährigen Lenkers aus dem Bezirk Liezen.
Beide Fahrzeuglenker sowie deren Beifahrer – ein 32-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau – erlitten schwere Verletzungen. Zwei der Verletzten wurden vom Roten Kreuz in das LKH Rottenmann eingeliefert. Eine Person wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das DKH Schladming geflogen, eine weitere mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Leoben transportiert. Beide Lenker waren nicht alkoholisiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Wörschach stand mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz.
Die B320 war für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Samstagnachmittag geriet ein Wohnmobil auf der A9-Pyhrnautobahn bei Mautern in Brand. Verletzt wurde niemand.
Gegen 15:30 Uhr war ein 61-jähriger deutscher Staatsbürger gemeinsam mit seiner 58-jährigen Ehefrau sowie zwei Hunden mit einem Wohnmobil auf der A9-Pyhrnautobahn in Fahrtrichtung Norden unterwegs. Während der Fahrt bemerkte der Lenker eine leichte Rauchentwicklung im Fahrzeuginneren und steuerte das Fahrzeug in die nächstgelegene Pannenbucht. Unmittelbar nach dem Aussteigen bemerkte er eine starke Rauchentwicklung im Bereich der rechten Fahrzeugseite auf Höhe der Vorderachse. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte brachte der 61-Jährige seine Ehefrau und die beiden Hunde in Sicherheit.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sowie der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz ab 15:50 Uhr für den gesamten nachfolgenden Verkehr gesperrt werden.
Die Freiwilligen Feuerwehren Seiz, Mautern und Kammern standen mit vier Fahrzeugen und 27 Kräften im Einsatz und konnten den Brand gegen 16:20 Uhr löschen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde bereits um 16:30 Uhr der erste Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Nach der Reinigung der Fahrbahn sowie der Bergung und Abschleppung des Wohnmobils konnten beide Fahrstreifen um 17:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Durch den Brand wurde niemand verletzt. Am Wohnmobil entstand erheblicher Sachschaden.
Samstagfrüh kam ein 46-jähriger Fahrradlenker bei einem Überholmanöver in St. Margarethen bei Knittelfeld zu Sturz und erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 07:20 Uhr war der 46-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit seinem Fahrrad auf dem Brandnerhubeweg in Mitterbach talwärts unterwegs. Beim Überholen eines von einer 64-jährigen Frau aus dem Bezirk Murtal gelenkten Pkw kam der Radfahrer aus bislang unbekannter Ursache zu Sturz und verletzte sich schwer. Nach übereinstimmenden Angaben der beiden Beteiligten kam es zu keiner Berührung zwischen dem Fahrrad und dem Pkw.
Der Verletzte wurde vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH Judenburg eingeliefert. Die Pkw-Lenkerin sowie ihre Mitfahrerinnen blieben unverletzt.
Ein 39-jähriger Motorradlenker erlitt Freitagmittag bei einem Verkehrsunfall auf der L701 in Bad Aussee tödliche Verletzungen. Eine Mitfahrerin in einem beteiligten Pkw wurde unbestimmten Grades verletzt.
Kurz nach 12.00 Uhr fuhr ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung mit seinem Motorrad auf der L701 von Bad Aussee kommend in Richtung Obertraun. Fünf weitere Motorradfahrer seiner Reisegruppe folgten ihm in entsprechendem Abstand.
In einer ansteigenden Rechtskurve mit Kuppenbereich verlor der Motorradlenker den Bodenkontakt und kam in weiterer Folge zu Sturz. Das Motorrad schlitterte in den Gegenverkehrsbereich, wo es mit dem entgegenkommenden Pkw einer 55-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck kollidierte. Der Motorradlenker wurde dabei unter der Front des Fahrzeuges eingeklemmt.
Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer sowie die alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag der 39-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Eine 69-jährige Mitfahrerin im Pkw wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht.
Der Motorradlenker trug zum Unfallzeitpunkt einen Sturzhelm. Ein mit der Pkw-Lenkerin durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die L701 war im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Aussee stand mit 20 Einsatzkräften im Einsatz.
Bei einer Kollision zwischen einem Lkw und einer Radfahrerin Freitagvormittag wurde die 51-jährige Radfahrerin lebensgefährlich verletzt.
Gegen 9:20 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einem Verkehrsunfall nach Feistritz bei Knittelfeld (L 518) gerufen. Dort eingetroffen konnten sie eine bewusstlose Frau wahrnehmen, die bereits vom Roten Kreuz erstversorgt wurde. Laut Angaben des 23-jährigen Lkw-Lenkers, aus dem Bezirk Liezen, sei er von Nordwesten kommend in Fahrtrichtung Kobenz gefahren. Auf Höhe der Einfahrt zu einem Pendler-Parkplatz wollte er von der L 518 nach links abbiegen. Dabei hätte er die 51-jährige Radfahrerin aus dem Bezirk Murtal, die mit ihrem E-Bike am Radweg in Fahrtrichtung Kraubath unterwegs war, übersehen. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Lkw und der Radfahrerin.
Die Radfahrerin wurde nach der Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber C 17 ins LKH Graz eingeliefert.
Donnerstagabend kam ein Fahrradlenker in St. Marein-Feistritz zu Sturz und wurde schwer verletzt vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Gegen 21:20 Uhr war der 58-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit seinem Fahrrad auf der Gemeindestraße Feistritzgraben talwärts unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz kam. Angehörige, die kurze Zeit später dieselbe Strecke befuhren, fanden den Mann am Straßenrand liegend vor und verständigten die Einsatzkräfte.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte der Radfahrer ohne Fremdbeteiligung zu Sturz gekommen sein. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen.
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